Angst und Stress

Ablauf einer Stresssituation

Angst und Stress
Reaktion Angst
Thalamus Angst Emotion Reaktion Angst

1. Objekt Brücke - Emotionen z.B. Angst

Am Anfang steht ein Ereignis unbekannter Bedeutung.

Die Augen nehmen eine Brücke über einer abgrundtiefen Schlucht wahr und melden dem visuellen Thalamus "Eine ungesicherte Brücke mit einer furchterregenden Schlucht."

 

2. Schnelle Reaktion

Der Thalamus erkennt im groben Formen die potenziell bedrohliche Brücke und informiert die Amygdala,

damit diese den Körper in Alarm

versetzt (uraltes Stressprogramm).

 

3. Überlegter Vergleich

Zugleich schickt der Thalamus visuelle Informationen an die Hirnrinde. Diese kann nun genau prüfen, ob tatsächlich eine Gefahr vorliegt und der Körper fliehen oder sich verteidigen muss.

 

4. Antwort des Körpers

Herzfrequenz, Blutdruck, Muskelspannung steigen. Die Hirnrinde kann die erste schnelle Reaktion modulieren.

 

Emotionen, Furcht und Angst hindern uns daran die Brücke zu überschreiten.

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Emotionen sind schneller und stärker als der Verstand

Kennen Sie solche Situationen. Wir sind nicht mehr, "Herr oder Frau im eigenen Denken und Handeln."

 

Tatsächlich treffen wir keine Entscheidungen ohne Gefühl. "Reine Vernunft" gibt es nicht. Emotionen sind stammesgeschichtlich älter als die "kühle", kognitive Art unserer Informationsverarbeitung. Ohne intuitive "Bauch-Entscheidungen" - an denen in Wirklichkeit wichtige Teile des Gehirns beteiligt sind - ist vernünftiges Handeln nicht möglich.

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